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S�dafrika
Reiseverkehr - National
Hinweis: Aufgrund der hohen Kriminalitätsrate vor allem in den Großstädten sollten sich Touristen besonders sicherheitsbewußt verhalten. Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluß und an Sonntagen gemieden werden. Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz KwaZulu-Natal und durch die sogenannte Transkei in der Provinz Eastern Cape sollten mit besonderer Vorsicht und möglichst auf den Hauptverkehrsstraßen durchgeführt werden. Überlandfahrten sollten generell tagsüber unternommen und Etappenziele vor Einbruch der Dunkelheit erreicht werden.
FLUGZEUG: Tägliche Flüge der South African Airways (SA) verbinden Kapstadt, Durban, Pretoria, Port Elizabeth, East London, Kimberley und Bloemfontein. Von diesen Flughäfen gibt es außerdem Verbindungsflüge zu den Provinzstädten.
Preisnachlässe: Ausländischen Besuchern, die mit einer IATA-Fluggesellschaft einreisen, steht der Africa Explorer zur Verfügung. Dieser Flugpaß berechtigt zu verbilligten Inlandflügen der SAA; Gültigkeit mindestens drei Tage, maximal einen Monat. Ausgangsflughafen ist jeder beliebige Inlandflughafen, der von SAA Star angeflogen wird. Jede Strecke darf nur einmal geflogen werden. Apex, Slumber, Super-Saver und Saver Fares bieten weitere günstige Fahrpreisermäßigungen.
SCHIFF: Starlight Cruises verkehren zwischen den Haupthäfen des Landes.
BAHN: Die wichtigsten InterCity-Züge sind der Blue Train (Luxus-Expreßzug; Internet: www.bluetrain.co.za), der zwischen Pretoria, Johannesburg und Kapstadt verkehrt (jeden zweiten Tag); der Trans-Oranje zwischen Kapstadt und Durban über Kimberley und Bloemfontein (wöchentlich); der Luxuszug Trans-Natal-Express zwischen Durban und Johannesburg (täglich) und der Trans-Karoo-Express zwischen Kapstadt, Johannesburg und Pretoria (mehrmals wöchentlich). Rovos Rail bietet Dampflok-Safaris nach Mpumalanga, Transnet Museum durch Südafrika und Simbabwe. Alle Langstreckenzüge haben Schlafwagen, die meisten auch Speisewagen. Auf allen Hauptstrecken sollte rechtzeitig gebucht werden. In den Stadtgebieten von Pretoria/Johannesburg und Kapstadt verkehren in kurzen Abständen Nahverkehrszüge. Alle Züge haben Wagen 1. und 2. Klasse.
BUS/PKW: In den bewohnten Regionen ist das Straßennetz gut. Ein Drittel der Straßen des Landes sind asphaltiert (darunter alle Hauptstraßen). Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind sehr hoch. Reservebenzin darf nicht mitgeführt werden. Tankstellen sind täglich von 07.00-19.00 Uhr geöffnet, einige auch rund um die Uhr. Benzin muß bar bezahlt werden. Linksverkehr. Bus: Zahlreiche Firmen bieten Langstreckenverbindungen an, die Busse sind grundsätzlich klimatisiert. Taxis gibt es in allen Städten, an Flughäfen und vor Hotels, sie fahren meist nach festgesetzten Tarifen. Auf Langstrecken sollte man vor der Fahrt die Preise vergleichen. Mietwagen: Autovermieter wie Avis, Imperial und Budget findet man in allen Städten und an den Flughäfen. Mindestalter 23 Jahre. Unterlagen: Internationaler Führerschein erforderlich.
STADTVERKEHR: In allen größeren Städten gibt es gute Bus- und Bahnnetze, in Johannesburg auch Oberleitungsbusse. Die Fahrpreise in Kapstadt und Johannesburg werden nach Fahrzonen berechnet. Man kann Einzel- und Sammelfahrkarten (Clipcards für 10 Fahrten) an den Kiosken kaufen. In Pretoria gibt es viele verbilligte Fahrscheine. In Durban wird den städtischen Bussen von Minibussen und Sammeltaxis (legalen und illegalen) Konkurrenz gemacht, die man auch in allen anderen südafrikanischen Städten findet und die mit Vorsicht zu benutzen sind. Die Tarife regulärer Taxen sind innerhalb der Städte höher als auf Langstrecken. Taxifahrer erwarten 10% Trinkgeld.
FAHRZEITEN: von Kapstadt zu den folgenden größeren südafrikanischen Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| Flugzeug | Bahn | Bus/Pkw | | Johannesburg | 2.00 | 24.00 | 15.00 | | Durban | 2.00 | 38.00 | 18.00 | | Pretoria | 2.00 | 26.00 | 16.00 | | Port Elizabeth | 1.00 | - | 7.00 | | Bloemfontein | 1.30 | 20.00 | 10.00 |
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